Event:Jenseits des Sehens – Kunst verbindet Blinde und Sehende
Beginn: Do, 28. November, 2013
Ende: So, 12. Januar, 2014
Stadt: Moskau
Kategorie: Bildende Kunst / Multimedia / Film
 

JENSEITS DES SEHENS – KUNST VERBINDET BLINDE UND SEHENDE

Eröffnung: 27. November 2013, 18 Uhr

Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation von:

Benediktinerstift Admont, Zentrum zeitgenössischer Kunst „Winzawod“ und Österreichisches Kulturforum Moskau

Generalsponsoren: Raiffeisenbank, Russian Machines

Mit Unterstützung von:  Julius Meinl, Land Steiermark, der Abteilung für Soziales der Stadt Moskau, Fielmann

Mit der Ausstellung „Jenseits des Sehens – Kunst verbindet Blinde und Sehende“ wird erstmals ein Projekt zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung des österreichischen Benediktinerstiftes Admont im internationalen Rahmen gezeigt.

Das Stift Admont, mit dem Gründungsdatum 1074 eines der ältesten Klöster Österreichs, sammelt zeitgenössische Kunst auf internationalem Niveau und hat eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen des Landes aufgebaut.

Das Projekt „Jenseits des Sehens“ ist ein Spezialprojekt der Sammlung von Stift Admont und erlangte aufgrund seines in ganz Europa einzigartigen konzeptuellen Ansatzes wie auch aufgrund des künstlerischen Niveaus internationale Aufmerksamkeit. Mit der Ausstellung in Moskau wird das Projekt „Jenseits des Sehens“ erstmals auf Reise gehen und in internationalem Kontext gezeigt.

Seit 2002 haben im Auftrag des Stiftes Admont 25 KünstlerInnen im Rahmen des Projektes collection in progress unter dem Titel „Jenseits des Sehens“ Werke geschaffen, die grundsätzlich für sehende, sehbeeinträchtige und blinde Menschen gleichermaßen konzipiert sind.

Allen für das Projekt geschaffenen Kunstwerken ist gemeinsam, dass ihre Wahrnehmung über die Augen nicht im Vordergrund steht. Jedes Werk kann von blinden Menschen, sowie von Sehenden unterschiedlich erlebt werden. Natürlich haben sie auch immer eine Form –  und sind künstlerisch gestaltet, ihrem Zweck entsprechend designt. Somit sind diese Objekte, Bilder, Installationen und/oder multimediale Werke auch sichtbar. Sie haben ihre eigene, oft verblüffende Ästhetik. Je nachdem lassen sich die Exponate ertasten oder man kann sie hören oder riechen . . .  Für blinde Menschen sind sie barrierefrei zugänglich. Sehenden wiederum wird Kunst auf unerwartete Weise erlebbar – ganz anders, ganz neu.

KünstlerInnen der Ausstellung: Yuri Albert, Thomas Baumann, Wolfgang Becksteiner, Adi Brunner, Hannelore Demel-Lerchster, Johannes Deutsch, Heribert Friedl, Matthias Gommel, Michael Gumhold, Stefan Gyurko, Maria Hahnenkamp, Julie Hayward, Tomas Hoke, Anna Jermolaewa, Karl Karner, Michael Kienzer, Karl Leitgeb Michael Maier, David Moises, Werner Reiterer, Constanze Ruhm, Emil Siemeister, Gustav Troger, Norbert Trummer, Martin Walde, Hans Winkler, Fabio Zolly

Eröffnung: 27. November 2013, 18 Uhr

Public Talk mit Pater Winfried Schwab (Stift Admont): 28. November 2013, 20 Uhr

Ausstellungsdauer: 28. November 2013 – 12. Januar 2014

Jeden Sonntag: 14 Uhr, Freie Tour mit der Natalia Samkova (freie Kuratorin, Moskau)

WO:

Zentrum zeitgenössischer Kunst „Winzavod“

Moskau, Siromatnitscheskij, 1, Geb. 6

Tel.: +7 (495) 917 4646

www.winzavod.ru

 
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