Event:Ausstellung „Bits to Pieces“
Beginn: Mi, 18. September, 2013
Ende: Di, 01. Oktober, 2013
Stadt: Moskau
Kategorie: Bildende Kunst / Multimedia / Film
 

Ausstellung „Bits to Pieces“

„Bits to Pieces“ ist ein Spezialprojekt der 5. Moskauer Biennale für Zeitgenössische Kunst und ein Projekt der Österreichischen Kultursaison 2013/2014 

Organisatoren: Lehrstuhle für Digitale Medien der Universität für angewandte Kunst Wien und Institut für Fragen der zeitgenössischer Kunst Moskau

Eröffnung im Zentralen Haus der Künstler (Krimskij Val 10/14) 18. September 2013 um 14.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 18. September 2013 — 1. Oktober 2013, täglich von 14 - 18 Uhr

Sie drucken keine Gschichteln, sie drucken Kunst!

Simon Mraz, Direktor des Österreichischen Kulturforums Moskau, über das Projekt:

Belanglosigkeiten gibt es ohne Ende, wirklich spannend Neues naturgemäß verhältnismäßig selten, und noch weniger Dauerhaftes.

Umso mehr freut die erste Ausstellungskooperation von Angewandter und des Institutes für Fragen der zeitgenössischen Kunst Moskau. Erst vor einigen Monaten als Lehrenden-Austausch in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum Moskau geplant, gereichen Tatendrang und Begeisterung auf allen Seiten dazu sich gleich an das Wesentliche heranzuwagen, nämlich eine Ausstellung.

Nichts, auch nicht das beste Referat, kann die unmittelbare Auseinandersetzung mit Kunstwerken ersetzen und so freue ich mich, dass eben dies gelingt, noch dazu als Spezialprojekt der V. Moskauer Biennale und vor allem mit einer beeindruckenden Reihe an österreichischen KünstlerInnen aus Österreich.

Neue Ausdrucks- und Produktionsformen von Kunst stehen im Mittelpunkt der aktuellen Auseinandersetzung. Genau genommen war dies immer so, nur vor dem Hintergrund einer sich so rasant wie noch nie weiterentwickelnden Technologie werden künstlerischem Schaffen ununterbrochen und in atemberaubendem Tempo neue Horizonte gesetzt.

Gerade die Möglichkeiten des 3D-Druckes ist eine dieser Entwicklungen und jedenfalls eine aufgrund seiner einfachen Reproduzierbarkeit der spannendsten. Ruth Schnell, Leiterin des Lehrstuhles für Digitale Medien und Joseph Backstein, Kommissär der 5. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst drucken auf wienerisch gesagt keine „Gschichteln“, sie drucken Kunst und haben die Gelegenheit ergriffen und nicht nur eine neue zukunftsgerichtete Partnerschaft ins Leben gerufen, sondern an deren Anfang eine spannende Ausstellung zu stellen. Das österreichische Kulturforum ist mit Begeisterung von diesem Anfang an mit dabei.  

 
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